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Bronze für Ramiz Karmadja bei der Veteranen-WM

Der „alte“ Mann hat es noch drauf: Freistil-Landestrainer Ramiz Karmadja feierte bei der Veteranen-Weltmeisterschaft vom 9.-15. Oktober den Gewinn der Bronzemedaille.

Warum der Trainer selbst nochmal auf die Matte stieg? –„Die Weltmeisterschaft fand in meiner Heimatstadt Plovdiv in Bulgarien statt. Das war für mich ein besonderer Anreiz dort nochmal zu zeigen was ich kann“, so Karmadja. Daher trainierte der 54-Jährige wie ein aktiver Sportler intensiv auf diesen Höhepunkt hin. So durften die Sportler auf der Landessportschule beispielsweise einige Wochen lang beobachten, dass der Trainer mit dem Fahrrad von Heusweiler nach Saarbrücken an den Olympiastützpunkt fuhr, und nicht wie gewohnt mit dem Auto. „Die Vorbereitung war sehr wichtig, gerade wenn man nicht mehr täglich aktiv auf der Matte steht und trainiert, ist die Verletzungsgefahr groß“, erzählt der Freistil-Spezialist.
In Bulgarien ging Karmadja in der Altersklasse D im Gewichtslimit bis 63 Kilogramm auf die Matte. In dieser Klasse hatte er es mit 14 weiteren Konkurrenten aus aller Welt zu tun. Begleitet und unterstützt wurde Ramiz von seinem Sohn Sezer, der eigentlich sonst immer von seinem Vater gecoacht wird. An diesem Wochenende wurden die Rollen also getauscht, der Vater stand auf der Matte und der Sohn gab Anweisungen vom Mattenrand. Im ersten Kampf stand dem Landestrainer mit dem Iraner Hamidreza Kenari gleich ein Hochkaräter gegenüber. Und dass auch der Iraner noch top in Schuss ist, zeigte dieser bei seinem 6:0-Sieg gegen den für Deutschland startenden Karmadja. Doch das bedeutete noch lange nicht das Turnierende. Der Iraner zog im weiteren Verlauf des Wettkampfes ins Finale ein, sodass Karmadja in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen durfte. Dort duellierte er sich zunächst mit dem Kasachen Serikbay Nurmagambetov. In einem tollen Kampf zeigte Karmadja seine Stärke und beendete den Kampf mit 10:0 technischen Punkten vorzeitig. Damit stand der „Lokalmatador“ wie erhofft in einem Finale. Im Kampf gegen Erimbek Umetaliev aus Kirgisien sollte die Bronzemedaille gewonnen werden. Und das schaffte Karmadja mit einer Kraftleistung auch. Ein äußerst spannender Kampf ging letztendlich mit 4:2 Punkten an den Deutschen. Die Freude über den dritten Platz war entsprechend groß – bei Vater und Sohn.
Mit der Bronzemedaille durch den Trainer Karmadja konnte der Saarländische Ringerverband in diesem Jahr zwei internationale Medaillen gewinnen. Gennadij Cudinovic errang bei den U23-Europameisterschaften im Frühjahr ebenfalls den dritten Platz.
In wenigen Wochen startet Viktor Lyzen noch bei den U23-Weltmeisterschaften in Polen, eventuell kann dort der „Medaillen-Hattrick“ für saarländische Ringer im Jahr 2017 noch erreicht werden.

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Trainerfortbildung

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Samstag, 18. November 2017