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Im Blog finden Sie aktuelle Berichte und Info's rund um den saarländischen Ringersport.

Dreifache Medaillenfreude für weibliche Jugendringer in Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Getreu diesem Motto ging es für unsere Nachwuchsringerinnen zur Deutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend an diesem Wochenende (29.-30. März) in die Bundeshauptstadt. Und die gut 700 Kilometer weite Reise sollte sich für das saarländische Team auch ordentlich lohnen, gleich drei Sportlerinnen konnten sich mit Edelmetall dekorieren.

„Wir sind sehr glücklich, eine solch ehrgeizige und motivierte Truppe zu haben. Die erzielten Ergebnisse sind der verdiente Lohn für die fleißige Vorbereitung, so kann es weitergehen“, sagte Frauenreferentin Cindy Latz nach Turnierende erfreut.

Sechs Sportlerinnen nominierte Landestrainer Ramiz Karmadja, der von Thomas Bauer, Hermann Bennoit und Markus Seimetz unterstützt wurde, für diese Meisterschaft, alle sechs konnten sich für ein Finale qualifizieren und sich unter den besten fünf platzieren. In der weiblichen Jugend B (Jahrgänge 2005 und 2006) gingen drei Ringerinnen des ASV Hüttigweiler auf die Matte. In der Klasse bis 47 kg gewannen sowohl Franziska Blaumeiser als auch Zoe Bennoit Edelmetall für den SRV. Franziska qualifiziert sich nach drei Schultersiegen und einem 8:3-Punktsieg über Lioba Marte (Württemberg) für das Finale gegen Cassidy Richter (Sachsen), in dem sie knapp mit 6:9 Punkten unterlag. Somit belegte sie einen hervorragenden zweiten Platz. Ein genauso überzeugendes Turnier rang Zoe, die ebenfalls lediglich Cassidy Richter aus Sachsen unterlag. Mit 2:3 Punkten fiel die Niederlage sogar noch knapper aus, sodass es fast zu einem saarländischen Finale gekommen wäre. So rang Zoe allerdings um die Bronzemedaille, die sie durch einen Schultersieg über Amy Allgaier (NRW) auch viel umjubelt gewinnen konnte. In den Poolkämpfen zuvor konnte Zoe neben der Niederlage gegen Cassidy Richter zwei Schultersiege sowie einen 5:1-Punktsieg über Sarah Schullian (Württemberg) feiern. In der Klasse bis 57 kg ging Teamkollegin Ariana Schulin an den Start. Sie konnte sich im Pool zwei Mal siegreich durchsetzen, kassierte jedoch auch zwei äußerst knappe Punktniederlagen. So qualifizierte sie sich für das Finale um Platz fünf gegen Julia Fiedler (Sachsen), welches ungefährdet beim Stand von 8:0 vorzeitig per Schultersieg beendet wurde. Somit Rang fünf für die Sportlerin des ASV Hüttigweiler.
In der weiblichen Jugend A (Jahrgänge 2002-2004) gingen ebenfalls drei Saarländerinnen an den Start. Am erfolgreichsten gestaltete sich das Turnier für Leah Bauer vom KV Riegelsberg, die sich wie Franziska Blaumeiser den Deutschen Vizemeistertitel erkämpfen konnte. Mit drei Siegen und einer Niederlage im Pool erreichte sie den Finalkampf um Gold der Gewichtsklasse bis 57 kg, in dem sie allerdings Adelheid Przybylak (Bayern) mit 0:7 Punkten unterlag. Trotz dieser Niederlage ein grandioser Erfolg für Leah, die eine weitere Medaille bei Deutschen Meisterschaften sammeln konnte. In der 53 kg-Klasse erreichten Sasha Schmitt und Sophie Seimetz vom KSV Köllerbach die Plätze vier und fünf. Sasha legte los wie die Feuerwehr und konnte ihre ersten vier Begegnungen siegreich gestalten, in den entscheidenden Kämpfen um die Medaillen gegen Chiara Hirth (Württemberg) im Poolfinale sowie gegen Olivia Andrich (Berlin) im Kampf um Platz drei verlor sie allerdings jeweils auf Schulter, sodass das Edelmetall knapp verfehlt wurde. Pechvogel aus saarländischer Sicht war an diesem Wochenende Sophie, die mit nur einer Niederlage lediglich Platz fünf erreichte. Das nötige Glück, das Leah bei ihrer Konstellation ins Finale brachte, fehlte der Köllerbacherin in ihrer Situation, die im direkten Vergleich mit ihren Konkurrentinnen am schlechtesten abschnitt und somit nur den dritten Poolplatz belegte. So erreichte Sophie mit vier Siegen, u.a. auch mit einem 5:3-Sieg über die Deutsche Meisterin Michelle Schnapp (Brandenburg), und einer Niederlage den unglücklichen fünften Rang.
„Alle Sportlerinnen haben gezeigt, dass sie absolut konkurrenzfähig sind. Wir sind sehr zufrieden mit drei Medaillen nach Hause zu fahren, trauern aber natürlich dem fünften Platz von Sophie hinterher“, so das Fazit von Landestrainer Ramiz Karmadja.

Nach den fünf gewonnen Medaillen vergangene Woche bei den Junioren und dem dreifachen Edelmetallgewinn diese Woche durch die weiblichen Jugendlichen, erzielte das Saarland bislang sehr gute acht DM-Podestplätze. Nächstes Wochenende geht es erneut auf Medaillenjagd – diesmal für die Kadetten in beiden Stilarten.

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