28,15,0,50,1
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Blog

Im Blog finden Sie aktuelle Berichte und Info's rund um den saarländischen Ringersport.

Herausragende Nachwuchsarbeit beim ASV Hüttigweiler

In den vergangenen Jahren hat sich der ASV Hüttigweiler durch eine herausragende Nachwuchsarbeit und -gewinnung auszeichnen können. „Motor“ dieser Entwicklung, die dem allgemeinen Trend des Nachwuchsschwundes entgegenwirkt, ist vor allem Reiner Wagner, der durch die Leitung von Projekten wie „Kids in Bewegung“ bereits zahlreiche Kinder für das Ringen begeistern konnte. Sein unermüdlicher Einsatz wurde Ende vergangenen Jahres mit der „Sportplakette des Saarlandes“ ausgezeichnet. 

Das Projekt „Kids in Bewegung“, dessen Ziel die Bewegungsfrühförderung von Kindergartenkinder ist, wird bereits seit acht Jahren im Katholischen Kinderhaus St. Maria Magdalena in Hüttigweiler ausgeführt. Wöchentlich betreut Reiner Wagner ca. zwölf Kindergartenkinder, denen das Sammeln von Körper- und Bewegungserfahrungen ermöglicht werden soll. Durch das Projekt, welches vom Landessportverband getragen wird, konnte der ASV Hüttigweiler bereits viele Kinder für den Verein gewinnen. 

 Darüber hinaus kommen jeden Freitag von 16 Uhr bis 17 Uhr zwischen 40 und 50 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in der Illtalhalle zusammen, um unter der Leitung von Wagner auf spielerische Art und Weise erste Grundlagen für den Einstieg in den Sport zu legen.

Das Training folgt gewissen Ritualen: Auf der Ringermatte sitzen die Kinder im Kreis und sagen die Regeln auf, an die es sich zu halten gilt. Somit erlernen sie von Anfang an die hohe Bedeutung eines fairen Umgangs miteinander.

Anschließend erfolgt das gemeinsame Aufwärmen, bevor sich die Kleinen an den in der Halle aufgebauten Parcours versuchen, die sich jeweils an unterschiedliche Schwerpunkte richten. Dazu gehören vor allem Gleichgewicht, Kraft und Motorik. So wird nicht nur Kondition und Koordination der Kinder gefördert, sondern auch Haltung- oder Bewegungsschwächen entgegengewirkt. 

Jedes Jahr im Januar absolvieren die Kleinen dann in festlicher Atmospähre und in Anwesenheit ihrer Familien das Minisportabzeichen, an dessen Ende sie mit einer Medaille sowie einer Urkunde für ihren Einsatz belohnt werden.

Nach drei Jahren regelmäßigem Training sind die Kinder in ausgezeichneter körperlicher Verfassung, wodurch sich der Wechsel zum Schülertraining nahtlos anknüpfen lässt und auch von vielen erfolgreich absolviert wird. 

 Das Bewegungsfeld „Kämpfen, Raufen, Ringen“ ist Bestandteil der Bildungspläne aller saarländischen Schulformen und wird bereits seit zehn Jahren auch in der Grundschule Hüttigweiler ebenfalls unter der Leitung von Reiner Wagner ausgerichtet.

Ziel des Programmes ist es, die Wahrnehmung des eigenen Körpers zu schulen und die Kinder an Körperkontakt zu gewöhnen, um somit eine Grundlage für den Einstieg ins Ringen zu schaffen. Dies erfolgt in erster Linie durch Partnerübungen und kleineren Kampfspielen, welche stets darauf bedacht sind, dass keiner dem anderen wehtut.  So erlernen die Kinder frühzeitig, Regeln zu respektieren und einzuhalten. „Ringen ist der einzige Kampfsport, bei dem die Regeln so ausgelegt sind, dass sich keiner verletzt,“ erzählt Wagner. „Stattdessen kommt es auf Kraft, Schnelligkeit, Technik und Geschick an." Die Kinder erlernen, Achtsamkeit und Rücksichtnahme im direkten Körperkontakt zu entwickeln, welche die Grundlagen für einen fairen Kampf sind. Darüber hinaus vermittelt das Training wichtige Werte wie Teamgeist, Respekt und Ehrgeiz.

 

Haltungs- und Bewegungsanalyse für saarländische N...
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