28,15,0,50,1
25,600,60,1,5000,1000,25,2000
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Im Blog finden Sie aktuelle Berichte und Info's rund um den saarländischen Ringersport.

Internationale Topstars am Olympiastützpunkt in Saarbrücken

 

Von Dortmund nach Saarbrücken – Nach dem Großen Preis von Deutschland ist vor dem internationalen Trainingslager. Dieser Devise folgten knapp 130 (!) griechisch-römisch Ringer, die im Anschluss an das stark besetzte internationale Turnier in Dortmund vergangenes Wochenende (18.-19. August) am Olympiastützpunkt in Saarbrücken eine knappe Woche lang gemeinsam trainieren.

Mit in Dortmund am Start war als einziger Saarländer, der Köllerbacher Etienne Kinsinger, der in der Klasse bis 60 kg jedoch gleich zu Beginn eine unglückliche 1:1-Niederlage gegen seinen Dauerrivalen Christopher Kraemer hinnehmen musste. „Natürlich habe ich mir das etwas anders vorgestellt. Wir kennen uns sehr gut, haben schon oft gegeneinander gekämpft. Diesmal hatte er die Nase vorne, das werde ich versuchen wieder zu ändern“, so der Saarringer.

Die erste Möglichkeit sich erneut in Szene zu setzen bietet hierfür das Trainingslager in seinem „Wohnzimmer“ in Saarbrücken, bei dem eine Woche lang mit hochklassiger Konkurrenz trainiert werden kann. „Wir haben Sportler aus elf Ländern zu Gast, sodass wir unsere Trainingseinheiten in jeweils drei Gruppen aufteilen müssen“, berichtet Landestrainer Frank Hartmann vom hohen logistischen Aufwand dieser Maßnahme. Unter den zahlreichen Ringern findet man auch einige Topstars der Greco-Szene, die schon diverse Medaillen bei Europa- oder Weltmeisterschaften erzielt haben. Tamas und Viktor Lörincz, Heiki Nabi, Felix Baldauf, Stig-Andre Berge, Melonin Noumonvi und natürlich die deutschen Aushängeschilder Frank Stäbler, Denis Kudla oder Pascal Eisele, sind nur einige prominente Namen des Ringkampfsports, die derzeit die Trainingsmöglichkeiten in Saarbrücken in Anspruch nehmen. „Wir haben seit Jahren einen Stamm an Nationen, mit denen wir mehrmals im Jahr gemeinsame Trainingslager durchführen. Dass dieses Mal auch die Ungarn und Amerikaner dabei sind, freut mich besonders und wertet das Training nochmals deutlich auf“, so Bundestrainer Michael Carl. Vor allem auch unsere saarländischen Sportler können von diesen internationalen Spitzenringern profitieren und einiges von ihnen abschauen.

Der Trainingsplan sieht viele intensive Einheiten mit zahlreichen Kampfübungen vor, um langsam in die optimale Form für die im Oktober anstehenden Weltmeisterschaften in Budapest zu gelangen.

Die Nominierung hierfür steht noch aus, Bundestrainer Carl wird aber sicherlich in den kommenden Wochen seine Mannschaft für den Jahreshöhepunkt bekannt geben.

 

 

Fotos: Iris Bauer

Bericht: Etienne Kinsinger

 

 

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