28,15,0,50,1
25,600,60,1,5000,1000,25,2000
90,300,1,50,12,25,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
0,1,0,0,0,30,10,5,0,0,0,10,0,1
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Im Blog finden Sie aktuelle Berichte und Info's rund um den saarländischen Ringersport.

Kinsinger kehrt als WM-Achter aus Ungarn zurück

Zum zweiten Mal in Folge wurde Etienne Kinsinger von Bundestrainer Michael Carl für eine Weltmeisterschaft im Seniorenbereich nominiert.

In diesem Jahr reiste der Saarländer vom 24.-29. Oktober ins ungarische Budapest, um sich in der Gewichtsklasse bis 60 kg mit der internationalen Elite zu messen. „Das ist natürlich gigantisch, mit so vielen außergewöhnlichen Ringern gemeinsam ein Turnier bestreiten zu dürfen“, freute sich Kinsinger bereits im Vorfeld auf das Großereignis. Nachdem zunächst das Freistil- und Frauenteam in Budapest ihre Wettkämpfe bestritten, gingen die griechisch-römisch-Athleten zum Abschluss der Meisterschaften auf die Matten.

Der Sportler des KSV Köllerbach bekam im ersten Kampf (Qualifikation) den US-Amerikaner Dalton Roberts zugelost. Hier präsentierte sich der 22-Jährige in bestechender Form und siegte vorzeitig beim Stand von 11:0. Leider konnte Kinsinger nach diesem Einstand nach Maß die Euphorie nicht mit in den zweiten Kampf nehmen. Gegen Victor Ciobanu aus Moldawien geriet er früh mit 0:4 in Rückstand. „Da habe ich einfach nicht aufgepasst und die Situation verschlafen, das hat mir den ganzen Kampf gekostet“, sagte der Saarländer im Nachhinein verärgert. Nach einer Risikoaktion kurz vor Ende der Begegnung verlor Etienne schließlich mit 1:8 diesen Achtelfinalkampf. Doch Ciobanu erwischte einen Sahne-Tag und räumte auch alle weiteren Gegner bis ins Finale aus dem Weg, sodass der Köllerbacher am nächsten Tag erneut in der Hoffnungsrunde antreten durfte und die potenzielle Chance auf die Bronzemedaille weiter bestand. Erster Gegner an diesem Tag war Lokalmatador Erik Torba aus Ungarn, den Etienne in einem heißen Duell mit 5:3 niederringen konnte. „Das war ein schwieriger Kampf, die vielen Zuschauer vor Ort haben natürlich ihren Schützling angefeuert. Ich glaube, so viele Menschen wie in diesem Kampf waren noch nie gegen mich, aber ich konnte trotzdem meine Linie gut durchziehen“, erzählt Kinsinger. Nach diesem Erfolg wartete allerdings mit dem Chinesen Sailike Walihan direkt ein nächster Hochkaräter. Der Sieger dieses Kampfes stand im Kampf um Platz drei, Motivation genug also für den jungen Deutschen. „Ich bin mit gutem Gefühl in den Kampf gegangen, kam mit der energischen Ringweise des Asiaten aber nur schwer zurecht. Nach und nach konnte er mir leider den Zahn ziehen“, so die Zusammenfassung der 0:4-Niederlage aus Sicht des Saarländers. Somit war der Traum von einer Medaille geplatzt, am Ende steht jedoch ein ebenfalls sehr respektabler achter Platz als Endergebnis. „Natürlich hätte ich gerne um die Medaille gekämpft und ärgere mich über meine gemachten Fehler, aber ich habe alles aus mir rausgeholt und bin mit der Leistung entsprechend zufrieden“, lautet das Fazit Kinsingers.

Der Saarländische Ringerverband gratuliert seinem Schützling zu dieser tollen Leistung und freut sich zuletzt mit Frank Stäbler zum Gewinn seines dritten Weltmeistertitels

Etienne Kinsinger vor WM-Start in Budapest
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