28,15,0,50,1
25,600,60,1,5000,1000,25,2000
90,300,1,50,12,25,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
0,1,0,0,0,30,10,5,0,0,0,10,0,1
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Im Blog finden Sie aktuelle Berichte und Info's rund um den saarländischen Ringersport.

Leah Bauer erkämpft Platz 5 in Berlin

Für drei saarländische Nachwuchsringerinnen ging es am 11. November zum stark besetzten 12. Internationalen Frauenturnier in Deutschlands Hauptstadt Berlin.

Aufgrund der zahlreichen Meldungen und den vielen hochkarätigen Starterinnen wurde das Turnier sogar als erstes Qualifikationsturnier für die Europameisterschaft im kommenden Jahr ausgeschrieben. Damit bot sich also auch unseren jungen Athletinnen die Chance, auf sich aufmerksam zu machen.
Am besten gelang dies Leah Bauer vom AC Heusweiler, die nach einem harten Turnierverlauf einen guten fünften Platz erkämpfen konnte. Mit 21 Teilnehmerinnen war ihre Gewichtsklasse bis 57 kg (Kadetten) die quantitativ stärkste Klasse, sodass Leah an diesem Tag viele Kämpfe zu bewältigen hatte. Zunächst stand ihr Triia- Triin Tomson aus Estland gegenüber, welche Leah aber nach einer schnellen Aktion beim Stand von 2:0 auf beide Schultern befördern konnte. Auch in den beiden darauffolgenden Kämpfen siegte die Heusweilerin vorzeitig auf Schultern. Sowohl Hanna Lik aus Ungarn als auch Mia Oswald vom Württembergischen Ringerverband zogen gegen Leah den Kürzeren. Danach endete jedoch der Siegeszug der 15-Jährigen, in den beiden abschließenden Poolkämpfen musste sie sich sowohl Sylwia Martika aus Polen (4:12) als auch Anastasia Blayvas vom KFC Leipzig (0:10) geschlagen geben. Nichtsdestotrotz stand Leah damit im Finale um Platz fünf und sechs. Gegnerin war hier Iva Geric aus Kroatien. In einem spannenden Kampf mobilisierte Leah nochmal alle Kräfte, besiegte die Kroatin mit 7:3 und konnte sich so über den fünften Platz freuen.
Einen ordentlichen achten Platz erreichte Sophie Seimetz vom KSV Köllerbach in der Klasse bis 49 kg. Sie unterlag zunächst der späteren Siegerin Marija Vinnik aus der Ukraine mit 10:1, konnte diese erste Enttäuschung in den beiden darauffolgenden Duellen wieder wettmachen. Zunächst besiegte sie die starke Schwedin Caroline Kvist knapp mit 9:6, danach ließ sie Sarah Halwax vom URC Mörbisch beim 10:0 nicht den Hauch einer Chance. Die Hoffnung auf eine Finalteilnahme wurde allerdings im vierten Kampf Sophies zerstört, als sie von Angelina Purschke auf beide Schultern gedrückt wurde. Somit schied die Tochter des mitgereisten Trainers Markus Seimetz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen vorzeitig aus, Platz acht ist bei diesem starken Turnier dennoch ein achtbares Ergebnis.
Die dritte saarländische Starterin war Sophies Vereinskollegin Evelina Borovik. Auch sie ging in der Gewichtsklasse bis 49 kg an den Start, hatte als eine der Jüngsten dieser Altersklasse allerdings einen schweren Stand. Gleich die ersten beiden Begegnungen verlor die Saarländerin vorzeitig, sodass sie keine weiteren Kämpfe bestreiten durfte. Platz 14 stand für sie im Endklassement.
Auch wenn die jungen Damen keine Medaille aus Berlin mit nach Hause bringen konnten, zeigten sich die beiden Trainer und Betreuer Markus Seimetz und Thomas Bauer zufrieden mit den Leistungen der Sportlerinnen. Auch im Hinblick auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften, die in der kommenden Woche in Triberg stattfinden, konnte dieses Turnier für die drei Starterinnen als sehr gute Standortbestimmung genutzt werden. In einer Woche wird man dann gemeinsam versuchen, die Matten als Sieger zu verlassen.

Infos zum Schulturnier 2018