28,15,0,50,1
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Blog

Im Blog finden Sie aktuelle Berichte und Info's rund um den saarländischen Ringersport.

„Ringen in Molschd“ - ein Neustart

Bereits 2014 fiel der Startschuss für ein Projekt, dessen Zielsetzung darin bestand, Kindergartenkinder an das Ringen heranzuführen und auf diese Art und Weise Haltungsschwächen vorzubeugen sowie etwaige Aggressionen zu mindern. Das Vorhaben scheiterte allerdings an dem Umstand, dass es in Saarbrücken keinen aktiven Ringerverein gibt, in dessen Rahmen das Projekt hätte stattfinden können. 

 

Vor wenigen Monaten fand sich mit dem TV Malstatt jedoch ein Träger, der mit der Gründung einer Sparte Ringen einen zweiten Startversuch ermöglichte - dieses Mal erfolgreich. Zu verdanken ist dies in erster Linie Bodo Wilhelmi, dem Vize-Präsident Finanzen des SRV und ehemaligem Bundesliga-Ringer.

„Wir wollen schon Kindergartenkindern ein großes Bewegungsfeld näher bringen,“ erklärt Wilhelmi. „Und Sport als Integration ist ein wichtiges Thema.“

Zunächst wurde im Rahmen der Initiative „Kids in Bewegung“ eine Kooperation mit der KiTa Kirchberg auf die Beine gestellt, die durch den Landessportverband für das Saarland gefördert wird. Auch die Grundschule Kirchberg schloss sich dem Projekt an und bietet den Kindern fortan die Möglichkeit, Ringen als Neigungsfach zu belegen, was bei den Kleinen auf große Begeisterung stößt.

Mit einer Luftlinie von lediglich 200 Metern zwischen der Sportstätte und der Schule sowie einer Saarbahnhaltestelle unmittelbar vor der Turnhalle bringt Malstatt darüber hinaus hervorragende Voraussetzungen für eine aktive Teilnahme im Verein mit sich. 

Das Training wird geleitet von Sergiy Kovalenko, einem Ex-Ringer der Nationalmannschaft. Durch ihn erlernen mittlerweile mehr als 20 sportbegeisterte Jungen und Mädchen die Grundlagen der Körperbeherrschung und werden allmählich an erste Ringergriffe herangeführt. 

Auf diese Art und Weise kann nicht nur die Bewegungsfrühförderung der Kinder optimal umgesetzt, sondern gleichzeitig auch ihre soziale Einstellung durch das Vermitteln von Werten wie Respekt, Toleranz und Rücksichtnahme verbessert werden. 

Ein vielversprechendes Projekt also, von dem man sicherlich noch einige erfreuliche Nachrichten erwarten darf.

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