Timo Badusch vom KSV Köllerbach hat sich für die Weltmeisterschaften der nicht-olympischen Gewichtsklassen qualifiziert. Da nur sechs der acht Gewichtsklassen pro Stilart bei Olympia vertreten waren, richtet der Ringerweltverband UWW für die insgesamt sechs nicht-olympischen Klassen erstmals eine alleinige Weltmeisterschaft aus. Diese findet vom 10.-11. Dezember in Budapest (Ungarn) statt.

Für die Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm griechisch-römisch standen neben Badusch noch Maximilian Schwabe vom KSV Pausa und Matthias Maasch vom SV Wacker Burghausen zur Auswahl einer möglichen Nominierung. Am 09. November fand das offizielle Ausringen um die WM-Qualifikation in Schifferstadt statt, wobei der bayerische Sportsfreund Maasch verletzungsbedingt leider nicht antreten konnte. Somit fiel die Entscheidung zwischen Badusch und Schwabe, die in maximal drei Duellen (zwei Siege zur Qualifikation) den Sieger auskämpfen sollten. Und diese drei Duelle wurden auch benötigt: Während Badusch den ersten Kampf knapp mit 1:2 verlor, konnte er in den darauffolgenden Begegnungen jeweils technisch punkten und zunächst mit 2:1, im Entscheidungskampf sogar mit 5:1 die Matte als Sieger verlassen. „Das ist der schönste Tag seit einer Ewigkeit“, freute sich Badusch im Anschluss der Kämpfe über die Nominierung. Auch Landestrainer Hartmann lobte seinen Schützling: „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber aufgrund der jeweiligen technischen Wertungen ist die Nominierung auf jeden Fall gerechtfertigt.“

Nun gilt es für den Köllerbacher sich die anstehenden vier Wochen optimal auf den Jahreshöhepunkt vorzubereiten, um dann im Dezember seit langer Zeit wieder einmal die deutschen Farben bei einer internationalen Meisterschaft vertreten zu dürfen.